Wir sind

ein dynamisches und innovatives Ingenieurbüro, das sich auf die Beratung, Planung und Bauüberwachung für sämtliche Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung sowie die Erstellung von Studien wie z.B. Solare Nahwärme spezialisiert hat.

Es werden neben Projekten für Industrie und private Bauherren, wie z.B. Industriegebäude, Verwaltungs- und Hotelgebäude, Wohn- und Geschäftshäuser auch Bauvorhaben wie Krankenhäuser, Schul-, und Laborgebäude bearbeitet.

Weiterhin werden Studien, Untersuchungen, Bestandsaufnahmen und gutachterliche Stellungnahmen in den verschiedenen Bereichen der technischen Gebäudeausrüstung angefertigt.

Unsere Hauptkompetenz liegt in den Bereichen Wärme, Lüftung, Absauganlage, Klima, Kälte, Sanitär, Solar und GLT-MSR-Technik.

Wir arbeiten

im Zukunftsmarkt Umwelttechnik mit aktuellen Arbeits- und Kommunikationsmitteln, sowie mit modernster Software wie MS-Office (Word, Excel, MS-Project, Power Point).

Im CAD-Bereich arbeiten wir mit AutoCAD, C.A.T.S. und MS-Visio im 3-D Bereich. Weiter Arbeiten wir mit techn. Berechnungsprogrammen wie MH und AVA-Software California.

Was wir machen

Unser Leistungsbild umfasst die Technische Gesamtplanung von Gebäuden und der erforderlichen technischen Infrastruktur.

  • Wir konzepieren neuartige, speziell auf den Bedarf der Immobilie und den Nutzen zugeschnittene Systeme und überführen sie in technisch nachhaltige Gebäudekonzepte.
  • Wir lenken durch Projektmanagement- von der Planung bis zum ersten Betrieb - zu einem erfolgreichen Abschluss.
  • Wir bieten unseren Kunden zudem Leistungen in den Bereichen Machbarkeitsstudien, Technisches Controlling, Technical Due Diligence, Projektmanagement und Qualitätsmanagement.

Unser Büro

Unser neues Passivhaus-Bürogebäude (420 m2) mit modernster Sanitär, Heizungs- Klima-, Lüftungs-, Elektro-, Medien- und EDV-Technik soll als Vorbild für nachhaltiges Bauen gelten.

Integrale Planung

Die Optimierung des Planungsablaufs war Grundlage für die Realisierung unseres nachhaltigen Passivhaus-Bürogebäudes. Die integrale Planung umspannte dabei den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes von der Projektentwicklung bis zum Rückbau. So sind Architektur, Tragwerk und Haustechnik über sehr komplexe Abhängigkeiten miteinander verwoben. Eine integrale Planung machte diese Abhängigkeiten transparent und optimierte sie planungsbegleitend in iterativen Schritten. Eine frühzeitige Beteiligung der unterschiedlichen Fachplaner (Interdisziplinares Projektteam, aber auch der Nutzer unterstützte die zielorientierte Entwicklung unseres Nachhaltigkeitskonzeptes, um durch eine qualitativ hochwertige Planung Ressourceninanspruchnahmen und Umweltbelastungen zu reduzieren und gleichzeitig Komfort und Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Die Planung unseres Passivhaus-Bürogebäudes erforderte eine ganzheitliche Herangehensweise. Jede Planungsentscheidung hatte vielfältige Auswirkungen auf die einzelnen Aspekte der Nachhaltigkeit. Die Erstellung von Konzepten unter Einbeziehung ökologischer, ökonomischer, soziokultureller, funktionaler und technischer Gesichtspunkte diente der konsequenten, systematischen Berücksichtigung dieser Aspekte in der Gebäudeerstellung und ‑bewirtschaftung. Die Optimierung der Planung erfolgte im Wesentlichen durch Variantenvergleiche und Abwägungen von verschiedenen Lösungsmöglichkeiten innerhalb des interdisziplinaren Planungsteams.

Energiekonzept

Die Höhe des späteren Energieverbrauchs des Gebäudes wurde durch den architektonischen Entwurf, den Standort sowie die geographische Ausrichtung maßgeblich beeinflusst. So hatte dies beispielsweise Einfluss auf die passive Solarenergienutzung, den Jahres-Heizwärmebedarf, den Kältebedarf, den Strombedarf für die Beleuchtung in Abhängigkeit des Fensterflächenanteils sowie die maschinelle Lüftung.

Im Rahmen der Projektvorbereitung waren erste Festlegungen zur energetischen Qualität des Gebäudes (Gebäudehülle sowie Anlagentechnik), zu treffen, die in den späteren Ausführungsplanungen verbindlich umgesetzt wurden. Die energetische Qualität der Gebäudehülle sowie der Anlagentechnik (Beleuchtung, Heizung, Warmwasser, raumlufttechnische Anlagen) wurde so gewählt, dass der Passivhaus-Standard (Jahresheizwärmebedarf max. 15 kWh/(m2a) erfüllt werden. Die U-Werte opaker Bauteile der Außenhülle liegen bei 0,15 W/(m2K), von Fenstern und anderen transluzenten Bauteilen bei 0,8 W/(m2K).

Das Bürogebäude hat in jedem Raum mindestens eine automatisch zu öffnende Außenluftöffnung, damit eine Durchströmung der Räume mit Außenluft über automatische Öffnung der Oberlichter (freie Sommerkühlung) möglich ist. Diese werden über die MSR-Technik mittels EIB-Kopplung realisiert.

Der spezifische Primärenergieeinsatz für alle Anwendungen (Heizung, Warmwasserbereitung und Strom) zusammen ist nicht höher als 120 kWh/(m²a).

Luftdichtheit des Gebäudes
Die Leckage durch unkontrollierte Fugen wurde beim Blower Door Test mit Unter-/ Überdruck von 50 Pascal kleiner als 0,6 Gebäudevolumens pro Stunde nachgewiesen.

Wärmebrückenfreiheit
Alle Kanten, Ecken, Anschlüsse und Durchdringungen wurden besonders sorgfältig geplant und ausgeführt, um Wärmebrücken zu vermeiden. Wärmebrücken, die nicht vermieden werden konnte, wurden soweit wie möglich minimiert.

Lüftungsanlage
Die Zulufttemperaturen am Luftauslass im Raum liegen über 17°. Eine gleichmäßige Durchströmung aller Räume ist durch die dezentralen Zu- und Abluftgeräte mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von mind. 75% gewährleistet. Die Lüftung ist in erster Linie auf Lufthygiene ausgelegt (DIN 1946). Die Schallbelastung durch die Lüftungsanlage ist sehr gering (< 25 dBA). Die Komfortlüftung mit der hochwirksamen Wärmerückgewinnung bewirkt in erster Linie eine gute Raumluftqualität - in zweiter Linie dient sie der Energieeinsparung.

Photovoltaikanlage
Auf der Südseite des Gebäudes ist eine Photovoltatik-Anlage mit einer Gesamtleistung von 29,3 kWP u. 30,0 KVA montiert. Diese ist in erster Linie für die Eigenstromversorgung und als Zweites für die Netzeinspeisung vorgesehen. Durch diese Anlage wird das Gebäude mehr Energie erzeugen, als es verbraucht. Es kann somit als Energieplus-Bürogebäude bezeichnet werden.

Beleuchtung in LED-Technik
Die Räume sind mit Leuchten in LED Technik ausgestattet. Diese sorgen für optimale Lichtgestaltung (weißes und farbiges Licht, hohe Farbsättigung, gute Farbwiedergabe, Steuern ohne Qualitätsverluste, gerichtetes, leicht zu lenkendes Licht, kompakte Bauformen für flexibles Design), beste Wirtschaftlichkeit (lange Lebensdauer, hohe Effizienz, geringer Wartungsaufwand) und überzeugender Technologie (stufenlos dimmbar, umweltfreundlich, ohne Quecksilber und andere gesundheitsgefährdende Stoffe, keine UV- und Infrarotstrahlung, geringer Insektenanflug, Stoß – und Vibrationsfest, einfache Entsorgung).

Naturwärmenutzung Wärmepumpe/Eisspeicher/Solar-Luftabsorber
Zur Heizung- und Kühlung wird der selbst erzeugte Strom der Photovoltaikanlage und zusätzlich Netz-Strom verwendet. Das Gebäude wird mit einer Wärmepumpe (6 kW) in Verbindung mit einem Eisspeicher (10 m3) und einer Solar-Luftabsorber-Anlage (Ostseite) beheizt und gekühlt. Der Solar/Luftabsorber dient als Wärmequelle für die Wärmepumpe. Durch den Solar-Luftabsorber wird aus der Umgebung Wärme entzogen und der Wärmepumpe als Primärenergie zur Verfügung gestellt. Reicht die Wärmeenergie des Solar/Luftabsorbers nicht mehr aus, entzieht die Wärmepumpe dem Wasser des Eisspeichers Wärme. Das Wasser kühlt dabei ab und wird zu Eis. Im Sommer steht dieses Eis als Kühlenergie dem Gebäude zur Verfügung. Ist das Eis aufgebraucht und besteht noch Kühlbedarf, kann die Wärmepumpe über den Sole-Pufferspeicher aktiv kühlen. In den Räumen ist eine Heiz- Kühldecke mit Akustikfunktion montiert, die ganzjährig für behagliche Temperaturen sorgt.

Mess- und Monitoringkonzept- Gebäudeleittechnik
Im Mess- und Monitoringkonzept ist ein Monitoring der energetischen Ressourcen- verbräuche und der Betriebskosten während der Nutzungsphase realisiert. Bereits in der Planungsphase wurden die Voraussetzungen für ein effizientes Gebäudemanagement geschaffen. Notwendige Messvorrichtungen wurden geplant und eingebaut.
In der übergeordneten Gebäudeleittechnik wurde die Wärme-,Kälte- und Lüftungstechnik ebenso visualisiert, wie die Beleuchtung, Tür- und Fensterüberwachung sowie Steuerung der Fensteroberlichter zur freien Kühlung.
Die Kontinuität der fachlichen Begleitung über den gesamten Lebenszyklus wird durch entsprechende organisatorische Maßnahmen des Ingenieurbüros Schirmer gewährleistet. Durch eine dauerhafte softwaregestützte Bestands- und Verbrauchsdatenpflege wird das Gebäude systematisch erfasst. Ziel ist es, langfristig die Gebäudeeigenschaften zu verbessern, das heißt in der Regel Kosten zu senken, Ressourcen und Umwelt zu schonen sowie den Komfort zu erhalten oder zu steigern.

EDV- und Medientechnik
Am Bürostandort verfügen wir über schnelles Internet (100 Mbit) Die Büroräume sind mit modernster energiesparender Netzwerk- und Telekommunikationstechnik ausgestattet. In den Besprechungsräumen sind für die Präsentationen Großleinwände bzw. große Flachbildschirme eingebaut.

Regenwasserbewirtschaftung
Das gesamte Regenwasser, das auf die Dachflächen fällt, wird in einer Zisterne (10 m3 ) gesammelt. Das Regenwasser wird für die Toilettenspülung und Bewässerung der Grünanlagen verwendet. Leben und Arbeiten im Büro:

Leben und Arbeiten im Büro

Das Thema "Leben und Arbeiten im Büro" spielt beim Ingenieurbüro Schirmer eine große Rolle. Räume und deren Einrichtung haben Einfluss auf unsere Motivation, Gesundheit und Leistung. Das Büro an der Schwelle des 21. Jahrhunderts muss auf unterschiedliche Anforderungen reagieren können. Flexibilität wird abverlangt und soll deshalb auch geboten werden. Dies umso mehr, da die Arbeitszeit künftig nicht ab, sondern eher zunehmen wird. Leben und Arbeiten werden keine strikt zu trennenden Bereiche mehr sein. Unser neues Büro soll modellhaft den räumlichen Rahmen für die Arbeit der Zukunft bilden. Das System aus Trennung und Vernetzung lässt einzelne wie auch zusammenhängende Strukturen zu. Dadurch entsteht ein Patchwork aus Einzel-Arbeitsplätzen und kommunikativen Zonen und Räumen, ergänzt durch Bistro/Küche und Bibliothek.

Intention

Die neuen Büroräume sollen unterschiedliche Entwicklungen der Firma in Zukunft ermöglichen. Es mussten Bereiche sowohl für territoriales und nonterritoriales Arbeiten, als auch für Kommunikation, Teamwork und Konzentration geschaffen werden. Gleichzeitig sollte Teamgröße und Teamstruktur projektbezogen variabel gestalt- und organisierbar sein. Die architektonische Hülle bildet eine Plattform für moderne Arbeitsplätze, Zonen und Geschäftsfelder.

Das Team

Das neue, offene Büro in Bad Windsheim unterstützt die Kommunikation zwischen den Teams innerhalb und auch übergreifend. Es gibt Sichtverbindungen, Vernetzungen, große Arbeitsflächen und Besprechungsräume.

Kooperationsbereitschaft und Teamgeist sollen gezielt unterstützt und die Arbeitseffizienz der Teams optimiert werden. Die fachlichen Kompetenzen und Spezialkenntnisse einzelner "Teamspieler" erhöhen interdisziplinär die Schlagkraft des gesamten Teams.

Viele unserer Mitarbeiter begleiten uns schon sehr lange. Die Eingliederung neuer Mitarbeiter und das Gemeinsame haben deshalb eine besondere Bedeutung.

Programm ist es, die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Mitarbeiter nicht nur nach fachlichen Gesichtspunkten zusammen zu bringen, sondern auch individuelle, soziale Aspekte zu beachten. Das Miteinander und der Zusammenhalt sollen so unterstützt und gefestigt werden.

Geschäftsführer

Wolfgang Schirmer
Diplom Ingenieur (FH), Beratender Ingenieur (Bayerische Ingenieurekammer Bau)